GESCHÄFTSORDNUNG

der Fachsektion Hydrogeologie in der DGGV e.V. (FH-DGGV)


Hinweis: Zusammenschluss der DGG mit der GV

Mit Beschluss der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften (DGG) vom 23.09.2014 wurde die DGG mit der Geologischen Vereinigung (GV) am Januar 2015 zusammengschlossen. Die Fachsektion Hydrogeologie der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften (FH-DGG) ging damit in die neue "Deutsche Geologische Gesellschaft - Geologische Vereinigung (DGGV)" über. Die nachfolgende Geschäftsordnung zeigt die zuletzt beschlossene Fassung im Originaltext. Die FH-DGGV wird darin noch als FH-DGG bezeichnet.


§ 1
Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Die Fachsektion Hydrogeologie ist eine Sektion in dem Deutsche Gesellschaft für Geowissenschaften e.V. (DGG) und unterliegt der Satzung dieses gemeinnützigen, eingetragenen Vereins. Sie wurde am 13. Mai 1969 in Hannover gegründet.
  2. Der Sitz der Fachsektion Hydrogeologie ist Hannover (DGG-Geschäftsstelle).
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2
Zweck und Aufgaben

  1. Die Fachsektion Hydrogeologie hat den Zweck, die Kommunikation und Zusammenarbeit von Fachleuten verschiedener Disziplinen, die sich der Erforschung und Nutzanwendung des Grundwassers widmen, zu fördern. Die Fachsektion Hydrogeologie begreift sich als Forum für Wissenschaft und Praxis in der Hydrogeologie.
  2. Zu den Aufgaben der Fachsektion Hydrogeologie gehören insbesondere:

    2.1. Durchführung und Förderung von Tagungen zu Hydrogeo­logie und benach­barten geo­wissen­schaftlichen Teil­disziplinen

    2.2. Verbreitung fachlicher Informationen, insbes. Heraus­gabe der Zeit­schrift "Grundwasser"

    2.3. Zusammenarbeit mit fachlich verwandten Vereinigungen des In- und Aus­landes, Mitarbeit an hydrogeo­logisch relevanten Standards, Regeln und Ar­beits­materialien.

  3. Die Fachsektion Hydrogeologie verfolgt wie die DGG ausschließlich und unmittelbar gemein­nützige Zwecke. Die Fachsektion Hydrogeologie ist in ihrer Arbeit und Be­schlussfassung unabhängig. Sie ist selbstlos tätig; sie verfolgt keine wirtschaftli­chen, werblichen oder politischen Zwecke. Mittel der Fachsektion Hydrogeologie dürfen nur für die genannten Zwecke und Aufgaben verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck und den Aufgaben der Fachsektion Hydrogeologie fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen be­günstigt werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Fachsek­tion Hydrogeologie, die nicht den Zwecken der Geschäftsordnung dienen.

§ 2 a
Stiftung Grundwasser

  1. Die Fachsektion Hydrogeologie in dem Deutsche Gesellschaft für Geowissenschaften e.V. (FH-DGG) unterhält und betreut die Stiftung Grundwasser als rechtlich unselbstständige Stiftung.
  2. Zweck der Stiftung ist insbesondere die mittel- und langfristige Förderung von Aufgaben und Projekten, die zu den Zielen der Fachsektion Hydrogeologie gemäß § 2 zählen. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
  3. Die Stiftung wird mit einem Anfangskapital von € 30.000,- von der Fachsektion Hydrogeologie ausgestatted und ist auf zukünftige Zustiftung durch Dritte ausgerichtet. Im Interesse der langfristigen Wirkungsmöglichkeit der Stiftung ist ihr Vermögen durch geeignete Maßnahmen in ihrem Wert zu erhalten. Das Vermögen der Stiftung ist getrennt und gekennzeichnet als solches der Stiftung Grundwasser zu halten und zu verwalten.
  4. Die Geschäftsführung und Vertretung obliegen dem Vorstand der Fachsektion Hydrogeologie gemäß § 8

§ 3
Mitgliedschaft

  1. Mitglieder sind:

    1.1. persönliche Mitglieder

    1.2. korporative Mitglieder

    1.3. Ehrenmitglieder

  2. Die Mitgliedschaft können natürliche (persönliche Mitglieder) und juristische Per­sonen sowie Körperschaften (korporative Mitglieder) des In- und Auslandes er­werben.
  3. Die Mitgliedschaft ist bei der Geschäftsstelle schriftlich zu beantragen.
  4. Über die Aufnahmeanträge entscheidet der geschäftsführende Vorstand. Lehnt er die Aufnahme ab, kann der Antragsteller die Entscheidung der Mitgliederver­sammlung begehren. Dieses Begehren muss schriftlich innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zugang der Entscheidung des Vorstandes bei der Geschäfts­stelle der Fachsektion Hydrogeologie vorgebracht werden.
  5. Die Mitgliedschaft kann zum 31.12. eines jeden Jahres mit dreimonatiger Frist bei der Geschäftsstelle in Schriftform gekündigt werden. Die Kündigung wird von der Geschäfts­stelle bestätigt.
  6. Die Mitgliedschaft erlischt mit dem Tode, durch freiwilliges Ausscheiden oder durch Ausschluss.
  7. Durch Beschluss des Vorstandes und Beirates können Mitglieder aus wichtigem Grund aus der Fachsektion Hydrogeologie ausgeschlossen werden. Wichtige Gründe sind:

    7.1. Grobe Verletzung von Mitgliederpflichten, insbes. durch Schädigung der In­teressen der Fachsektion Hydrogeologie.

    7.2. Nichtzahlung der Mitgliedsbeiträge länger als zwei Jahre. Der Anspruch der Fachsektion Hydrogeologie auf den rückständigen Beitrag bleibt durch den Ausschluss unberührt. Bei nachträglicher Zahlung kann der Ausschluss rückgängig gemacht werden.

    7.3. Gegen die Entscheidung des Vorstandes ist die Anrufung der Mitgliederver­sammlung zulässig. Sie muss schriftlich innerhalb einer Frist von einem Mo­nat nach Zugang der Entscheidung des Vorstandes bei der Geschäftsstelle der Fachsektion Hydrogeologie vorgebracht werden. Die Mitgliederver­sammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit über den Ausschluss.

  8. Die aus der Mitgliedschaft sich ergebenen Rechte erlöschen mit Beendigung der Mitgliedschaft.
  9. Ausgeschiedene Mitglieder haben keinen Anspruch auf die Rückerstattung ge­zahlter Beiträge und auf das Vermögen der Fachsektion.
  10. Zu Ehrenmitgliedern kann die Mitgliederversammlung auf Vorschlag von Mitglie­dern über den Vorstand hervorragende Fachleute und andere um die Förderung der Fachsektion Hydrogeologie verdiente Personen ernennen.

§ 4
Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Jedes Mitglied ist in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt (aktives und passives Wahlrecht). Jedes korporative Mitglied benennt eine Person, die das Wahlrecht wahrnimmt.
  2. Die Mitglieder haben die Fachsektion Hydrogeologie zur Erreichung ihrer Zwecke und Aufgaben zu unterstützen und die Tätigkeiten der Fachsektion zu fördern.
  3. Jedes Mitglied erhält ein Exemplar aller während seiner Mitgliedschaft von der Fachsektion verteilten Druckschriften, sofern das Mitglied in dieser Zeit seinen Verpflichtungen, insbes. der rechtzeitigen Zahlung der Beiträge, nachgekommen ist.
  4. Alle Ämter in den Organen werden ehrenamtlich wahrgenommen.

§ 5
Mitgliedsbeiträge

  1. Jedes Mitglied zahlt einen Jahresbeitrag, dessen Höhe im Voraus von der Mit­gliederversammlung festgelegt wird und der in den ersten drei Monaten des Ge­schäftsjahres zu entrichten ist.
  2. Der Beitrag ist so bemessen, dass die Fachsektion Hydrogeologie ihre Aufgaben erfüllen kann, aber keine unangemessenen Vermögenswerte ansammelt. Die Mitgliedsbeiträge dürfen nur für die Zwecke und Aufgaben der Fachsektion Hy­drogeologie verwendet werden.
  3. Für das Geschäftsjahr des Eintritts und des Ausscheidens ist der Jahresbeitrag voll zu entrichten.
  4. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit.

§ 6
Organe

  1. Die Organe der Fachsektion sind:

    1.1.Mitgliederversammlung

    1.2.Vorstand

    1.3.Beirat

    1.4.Kassenprüfer

  2. Die Tätigkeit der Organe kann durch eigene Geschäftsordnungen geregelt wer­den, die Vorstand und Beirat beschließen.

§ 7
Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung der Fachsektion Hydrogeologie wird alle zwei Jahre vom Vorstand einberufen.
  2. Die Mitgliederversammlung nimmt die Berichte des/r Vorsitzenden, des/r Schatz­meisters/in, der Kassenprüfer/innen, der Obleute der Arbeitskreise und des/r Präsidenten/in der deutschen Sek­tion der Internationalen Assoziation der Hydrogeologen (IAH) entgegen. Die Mitgliederversammlung be­schließt über:

    2.1. die Wahl des Vorstandes (mit Ausnahme des/r 2. stellvertretenden Vorsit­zenden, der von der IAH benannt wird)

    2.2. die Wahl des Beirates

    2.3. die Wahl der Kassenprüfer/innen

    2.4. die Entlastung des Vorstandes

    2.5. die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

    2.6. die Änderung der Geschäftsordnung

    2.7. Ehrungen

  3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist durch den Vorstand einzuberu­fen, sobald es im Interesse der Fachsektion erforderlich erscheint, oder wenn es der Beirat mit Mehrheit oder mindestens ein Zehntel der Zahl der Mitglieder schriftlich verlangen.
  4. Zur Mitgliederversammlung wird jedes Mitglied vom Vorstand schriftlich eingela­den. Die Einladung erfolgt spätestens vier Wochen vor der Versammlung durch Versendung einer Tagesordnung an die der Fachsektion bekannte Adresse. Die Tagesordnung muss alle rechtzeitig eingereichten Anträge enthalten, welche der Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt werden sollen.
  5. Die ordnungsgemäß eingeladene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder.
  6. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit (Aus­nahme: Änderungen der Geschäftsordnung und Auflösung der Fachsektion). Bei Stimmengleichheit entscheidet der/die Vorsitzende.
  7. Abstimmungen können durch Akklamation oder geheim mit Wahlzetteln durch­geführt werden. Jedes ordentliche Mitglied kann sich durch ein anderes Mitglied aufgrund schriftlicher Vollmacht bei offenen und geheimen Abstimmungen ver­treten lassen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als fünf Vollmachten überneh­men. Bei Abstimmungen zählen auch die bevollmächtigt vertretenen Mitglieder einzeln mit.
  8. Wahlen zum Vorstand und Beirat erfolgen in der Mitgliederversammlung. Wahl­vorschläge werden vom Vorstand und Beirat gemacht; sie können aus der Mit­gliederversammlung ergänzt werden. Der/die Schriftführer/in ist von dem/der je­weils neugewählten Vorsitzenden vorzuschlagen.
  9. Die Wahl zum Vorstand und Beirat erfolgt mittels Wahlzettel in geheimer Wahl mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Sie kann offen erfolgen, sofern aus der Versammlung kein Widerspruch erhoben wird. Bei Stimmengleichheit ist die Wahl zu wiederholen. Bei erneuter Stimmengleichheit entscheidet das von dem/der Vorsitzenden zu ziehende Los.
  10. Die neu gewählten Mitglieder des Vorstandes und des Beirates treten nach Ab­lauf der Mitgliederversammlung ihr Amt an.
  11. Über die Verhandlungen der Mitgliederversammlungen wird vom amtierenden Schriftführer ein Protokoll geführt. Gefasste Beschlüsse sind darin wörtlich aufzu­nehmen und sämtlichen Mitgliedern zur Kenntnis zu bringen.

§ 8
Vorstand

  1. Die Fachsektion Hydrogeologie wird geleitet von einem Vorstand, der aus folgen­den Personen besteht:

    1.1. Vorsitzende/r

    1.2. 1. stellvertretende/r Vorsitzende/r

    1.3. 2. stellvertretende/r Vorsitzende/r (gleichzeitig Präsident/in der deutschen Sektion der Internationalen Assoziation der Hydrogeologen)

    1.4. Schriftführer/in

    1.5. Schatzmeister/in

    1.6. Beauftragte/r für Öffentlichkeitsarbeit

  2. Die Amtszeit des gewählten Vorstandes beträgt vier Jahre. Die unmittelbare Wie­derwahl des/r Vorsitzenden und 1. stellvertretenden Vorsitzenden ist einmal mög­lich. Wer ausscheidet, kann erst nach vier Jahren wieder in dasselbe Amt gewählt werden. Die unmittelbare Wiederwahl des/r Schriftführers/in, des/r Schatz­meisters/in und des/r Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit ist unbeschränkt möglich.
  3. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so wird seine Funktion von den üb­rigen Vorstandsmitgliedern bis zur nächsten Mitgliederversammlung wahrge­nommen. Auf dieser Mitgliederversammlung ist der/die Nachfolger/in zu wählen. Die Amtszeit der gewählten Vorstandsmitglieder endet mit der Mitgliederver­sammlung, in der ihre Nachfolger/innen gewählt werden.
  4. Der/Die Vorsitzende repräsentiert die Fachsektion Hydrogeologie nach außen. Er/Sie leitet die Mitgliederversammlung. Er/Sie beruft Vorstandssitzungen ein. Er/Sie kann sich durch ein anderes Vorstandsmitglied vertreten lassen.
  5. Der Vorstand tritt mindestens einmal jährlich zusammen. Die Sitzungen können gemeinsam mit dem Beirat erfolgen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn min­destens die Hälfte seiner Mitglieder in der Sitzung anwesend ist.
  6. Die Personen des Vorstandes müssen Mitglieder der Fachsektion Hydrogeologie sein. Die Mitglieder des Vorstandes üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Sofern bei ihrer Tätigkeit für die Fachsektion Hydrogeologie nachweislich Kosten entste­hen, können diese im Einzelfall erstattet werden.
  7. Über jede Vorstandssitzung ist eine Niederschrift zu fertigen.
  8. Vertretungsberechtigter Vorstand der Fachsektion Hydrogeologie und zugleich geschäftsführender Vorstand sind der/die Vorsitzende und der/die Schatzmeister/in. Sie vertreten die Fachsektion Hydrogeologie gemeinsam und im Rahmen dieser Aufgaben zugleich den Deutsche Gesellschaft für Geowissenschaften e.V. (DGG).
  9. Der/Die Vorsitzende und der/die Schatzmeister/in sind berechtigt, im Einzelfall oder für bestimmte Bereiche den/die stellvertretende/n Vorsitzende/n oder den/die Schriftführer/in zu bevollmächtigen, sie im Verhinderungsfall zu vertreten.
  10. Der Vorstand erstattet der Mitgliederversammlung Bericht mit Rechnungslegung über die vergangene Geschäftsperiode (= Zeit zwischen zwei Mitgliederver­sammlungen) sowie über die zu erwartende Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben für die folgende Geschäftsperiode.

§ 9
Beirat

  1. Der Beirat unterstützt den Vorstand bei der Umsetzung der unter § 2 genannten Zwecke und Aufgaben.
  2. Der Beirat besteht aus:

    2.1. fünf nicht dem Vorstand angehörenden, von der Mitgliederversammlung gewählten Mitgliedern

    2.2. weiteren Personen, die der Vorstand mit Zustimmung des Beirates beruft, insbesondere um den Kontakt zu anderen fachbezogenen Gesellschaften und Verbänden zu unterhalten.

  3. Die Wahl der unter 2.1 genannten Beiratsmitglieder regelt § 7. Ihre Amtsdauer ist auf vier Jahre beschränkt. Unmittelbare Wiederwahl ist in Ausnahmefällen mög­lich. Ausscheidende Beiratsmitglieder sind erst nach vier Jahren wieder in den Beirat wählbar. Die Amtsdauer der unter 2.2 genannten Beiratsmitglieder beträgt vier Jahre. Die Berufung kann unmittelbar erneuert werden.

§ 10
Kassenprüfer

Die Kasse wird alle zwei Jahre von zwei Kassenprüfern geprüft, die von der Mitglie­derversammlung aus dem Kreis der Mitglieder für die jeweils nächste Amtsperiode (vier Jahre) gewählt werden und die weder Vorstand noch Beirat angehören dürfen.

§ 11
Geschäftsstelle

  1. Die Verwaltungsarbeiten der Fachsektion Hydrogeologie erfolgen über eine Geschäftsstelle. Die Durchführung der Aufgaben kann durch eine von der Fachsektion Hydrogeologie angestellte Person erfolgen oder extern über einen Dienstleistungsvertrag vergeben werden.
  2. Die eigenverantwortlich durchzuführenden Aufgaben der Geschäftsstelle:

    - Verwaltung der Mitgliederdaten
    - Finanzverwaltung
    - Korrespondenz
    - organisatorische Mitwirkung bei Tagungen und Fortbildungsveranstaltungen
    - Unterstützung der Arbeitskreise und des Vorstandes

    werden vom Vorstand mit dem/der Geschäftsstellenleiter/in vertraglich vereinbart. Der/die Geschäftsstellenleiter/in erstattet dem Vorstand Bericht zu den Vorstandssitzungen.

§ 12
Arbeitskreise

Zur Bearbeitung spezieller Aufgaben gemäß § 2 der Fachsektion Hydrogeologie kann der Vorstand Arbeitskreise einrichten. Die Obleute der Arbeitskreise werden durch die Mitglieder der Arbeitskreise gewählt und vom Vorstand bestätigt. Vorüber­gehend können auch Nichtmitglieder der Fachsektion Hydrogeologie zu den Sitzun­gen der Arbeitskreise hinzugezogen werden. Die Arbeitskreise berichten über ihre Tätigkeiten in der Mitgliederversammlung und auf spezielle Einladung auf den Vor­stands- und Beiratssitzungen. Die Öffentlichkeitsarbeit in Form von Publikationen, in Rundschreiben oder auf Tagungen bedarf der Zustimmung des Vorstandes.

§ 13
Redaktion der Zeitschrift "Grundwasser"

Für die Herausgabe der Zeitschrift "Grundwasser" wird ein Redaktionskreis gegrün­det. Der Redaktionskreis kann sich eine eigene Geschäftsordnung geben, die durch den Vorstand zu genehmigen ist.

§ 14
Änderungen der Geschäftsordnung, Genehmigungsvorbehalt, Auslegungsregel

  1. Änderungen dieser Geschäftsordnung müssen dem Vorstand und Beirat vorgeschlagen oder von mindestens ein Zehntel der Zahl der Mitglieder beim Vorstand bean­tragt werden. Der Vorschlag ist dem Beirat zur Abgabe einer Stellungnahme zu un­terbreiten und den Mitgliedern mit dieser Stellungnahme mindestens einen Monat vor der Mitgliederversammlung mitzuteilen. Die Mitgliederversammlung beschließt über die Annahme des Antrages mit Zweidrittel-Stimmenmehrheit der in der Mitgliederver­sammlung vertretenen Mitglieder.
  2. Diese Geschäftsordnung und Änderungen der Geschäftsordnung bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Zustimmung des Deutsche Gesellschaft für Geowissenschaften e.V. (DGG).
  3. Wenn und soweit einzelne Bestimmungen der Geschäftsordnung sich aus zwingenden rechtlichen Gründen (z.B. steuerrechtliche Erfordernisse der Gemeinnützigkeit oder des Vereinsrechts) als ungültig oder unzweckmäßig erweisen sollten, so gelten vorrangig die entsprechenden Bestimmungen der Satzung des Deutsche Gesellschaft für Geowissenschaften e.V. (DGG).

§ 15
Auflösung der Fachsektion

  1. Die Fachsektion Hydrogeologie kann nur durch Beschluss einer zu diesem Zweck ausdrücklich einberufenen Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Der Be­schluss bedarf der Mehrheit von zwei Dritteln der in der Mitgliederversammlung vertretenen Mitglieder.
  2. Sollte sich die Fachsektion Hydrogeologie mit einer oder mehreren anderen ge­meinnützigen fachverwandten Gesellschaften vereinigen, so wird das Vermögen auf die neu gegründete Gesellschaft übertragen. Bestehen nach der Satzung des Deutsche Gesellschaft für Geowissenschaften e.V. diese Voraussetzungen nicht, verbleibt das Vermögen der Fachsektion Hydrogeologie im Falle ihrer Auflösung oder bei Wegfall ihrer Zwecke und Aufgaben (§ 2) bei dem Deutsche Ge­sellschaft für Geowissenschaften e.V. in Hannover, welcher es weiterhin ausschließlich zu ge­meinnützigen Zwecken verwenden darf.

§ 16
Inkrafttreten

Die Geschäftsordnung tritt nach Genehmigung durch die Deutsche Ge­sellschaft für Geowissenschaften e.V. mit Wirkung ab 08.04.2008 sowie durch Genehmigung der Fachsektion Hydrogeologie ab 22.05.2008 in Kraft.